Existenzgründungsberatung

Guter Rat muss nicht teuer sein!

Wer als Existenzgründer die Unterstützung kompetenter Berater in Anspruch nimmt, kommt schneller in die Erfolgsspur und wird früher auf drohende Schieflagen aufmerksam als „hilflose“ Einzelkämpfer. Die Gründungsforschung zeigt ganz eindeutig: Vor allem in der Anfangsphase tun Sie gut daran, sich beraten zu lassen!
Und das nicht nur beim Erstellen eines ordentlichen Businessplans oder beim Einholen einer fachkundigen Stellungnahme: So wichtig der Gründungszuschuss sein mag - die Beihilfen der Arbeitsagentur sind nur ein Etappenziel. Sie dienen lediglich der Sicherung des persönlichen Lebensunterhaltes während der ersten Monate der Selbstständigkeit.
Das eigentliche Ziel jeder seriösen Gründungsberatung besteht darin, die Rahmenbedingungen für den dauerhaften Erfolg in der Selbständigkeit zu schaffen. Angesichts begrenzter finanzieller Mittel verzichten viele angehende Unternehmer jedoch darauf, die Hilfe qualifizierter Experten in Anspruch zu nehmen. Um zu vermeiden, dass an der falschen Stelle gespart wird, fördert der Staat daher gezielt Beratungen und Coachings vor und nach der Gründung.

Coaching oder Beratung?

Eine kurze Begriffsklärung vorweg: (Fach-)Beratung und Coaching werden oft synonym verwendet. Dabei verfolgen die beiden Dienstleistungen unterschiedliche Ziele: Während erfahrene Beraterinnen und Berater von sich aus Maßnahmen und Lösungen vorschlagen, sehen die Coaches ihre Aufgabe vor allem darin, die persönlichen Stärken des Klienten zur Entfaltung zu bringen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Im Zusammenhang mit der Gründungsförderung spielt diese feine Unterscheidung nur eine untergeordnete Rolle: Die gängigen Förderprogramme gelten sowohl für Coaching als auch für Beratung. Entscheidend ist, dass es sich um eine auf den Einzelfall zugeschnittene Form der Unterstützung handelt - im Unterschied zu Lern- oder Qualifizierungsmaßnahmen in Seminar- und Vortragsform. Nicht förderfähig sind darüber hinaus allgemeine Rechts- und Steuerberatungen sowie Maßnahmen zur Krisenbewältigung.

Flexible Fördervielfalt

Die Zuschüsse für Beratungen und Coachings stammen aus folgenden Hauptquellen:

  • Für die sogenannte Vorgründungsphase (das heißt vor der hauptberuflichen Gründung; eine nebenberufliche Selbständigkeit ist zumeist nicht förderschädlich) sind seit einigen Jahren hauptsächlich die Länder zuständig: Je nach Bundesland können Gründungswillige im Schnitt mit einem Zuschuss in Höhe von bis zu 80 Prozent des Beraterhonorars rechnen. Besonders großzügig ist der Förderung zurzeit in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.
  • In der Nachgründungsphase (das sind die ersten fünf Jahre ab dem Gründungszeitpunkt) kommt vor allem das „Gründercoaching Deutschland“ (GCD) infrage: Dieses Förderprogramm wird von der KfW Bankengruppe in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) koordiniert.Seit Ende 2008 und nur noch bis Ende 2013 bietet das Programm ein eigenes Förderfenster für Gründer an, die mit Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld gegründet haben. Diese bekommen einheitlich 90 Prozent des Beraterhonorars erstattet, so lange der Antrag auf Förderung innerhalb des ersten Jahres nach der Gründung bewilligt wird. Zu beantragen ist diese "GCD90" genannte Förderung bei Regionalpartnern der KfW. Maximal wird ein Gesamthonorar von 4.000 € bezuschusst; bei einem Eigenanteil von 10 Prozent werden dem Gründer also 3.600€ erstattet. Sie erhalten so für 400 Euro volle 40 Beratungsstunden - die Sie über ein ganzes Jahr verteilen können.
    Bei ALG2-Empfängern besteht in begründeten Fällen sogar die Möglichkeit, dass die ARGE den Eigenanteil übernimmt..Bei Gründungen, die bereits mehr als ein Jahr (aber weniger als fünf) zurück liegen, werden je nach Standort des Betriebs 50 bis 75 Prozent des Beraterhonorars erstattet. Die einzelnen Bundesländer dürfen diese Basisbeihilfen noch aufstocken. Bei einem maximalen Gesamthonorar von 6.000 Euro erreicht der Zuschuss rechnerisch also 3.000 Euro bis 4.500 Euro. Bei einem Höchstsatz von 800 Euro pro Tag können Sie sich auf diese Weise sieben bis acht Tage lang den Beistand eines qualifizierten Beraters sichern.

    Für beide Programme gilt: Der Gründer zahlt nur seinen Eigenanteil. Den Zuschussanteil zahlt die KfW auf Basis eines Coachingberichts direkt an den Berater. Und auch wer schon 40 Stunden mit 90 % Förderung beantragt hat, kann noch 20 Stunden mit 50 bzw. 75% in Anspruch nehmen.

  • Die klassischen Beratungszuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fließen nun frühestens im zweiten Jahr nach der Gründung. Die BAFA-Fördermittel können dafür grundsätzlich aber auch von „alten Hasen“ in Anspruch genommen werden: Die 5-Jahresfrist gilt bei diesem Beratungsprogramm nicht.

Kostenlose Hilfe bei der Beraterauswahl

Keine Sorge: Um in den Genuss der genannten Beratungszuschüsse zu kommen, müssen Sie nicht zum Fördermittel-Experten avancieren: Um die Auswahl des für Sie unterm Strich günstigsten Programms kümmert sich der Berater, der Sie auch beim Ausfüllen der Anträge unterstützt.

Nutzen Sie unser Kontaktformular und sichern Sie sich Ihre Unterstützung.

Ein Wort zu den Kosten:
Die Stundensätze der förderfähigen Experten sind auf 100 Euro pro Stunde gedeckelt. Bei einem Zuschussanteil von 70 Prozent sichert sich beispielsweise eine Münchner Existenzgründerin mit einem Eigenanteil von 180 Euro bis 240 Euro einen ganzen Tag lang die Unterstützung eines erfahrenen Profis für eine Vorgründungsberatung! Das entspricht fast der Gebühr, die anderenfalls bereits für die - nicht förderfähige - Erteilung einer fachkundigen Stellungnahme fällig wäre!

Denkbare Themen einer Nachgründungsberatung könnten unter anderem sein:

  • Unterstützung beim Optimieren des Businessplans,
  • Hilfestellung bei der Marktforschung vor Ort,
  • Erstellen eines Marketingkonzepts,
  • Unterstützung bei der Kundengewinnung,
  • Aufbau einer praxisnahen Auftragsverwaltung
  • Vorbereitung eines Darlehensantrags
  • Einführung in die Personalführung

Gründercoaching Deutschland (GCD)

Als Empfänger von Gründungszuschuss (oder Arbeitslosengeld II) können Sie über uns das Gründercoaching Deutschland mit 90% Förderung in Anspruch nehmen: Es umfasst bis zu 40 Stunden qualifizierter Beratung innerhalb eines Jahres im Wert von 4.000 Euro bei einem Eigenanteil von nur 10 Prozent. Sie bezahlen also maximal 400 Euro netto.

Ihre Vorteile beim Wirtschaftsdienst und seinen Partnern:

  • Effizient: Sie verlieren wenig Zeit für die Antragstellung, denn Sie erhalten dabei Unterstützung. Sie profitieren davon, dass wir das Förderinstrument so gut kennen wie nur wenige andere.
  • Sie sind nicht an einen Berater gebunden: unsere Partner stellen ein kleines Team aus Experten zusammen, so dass Sie in allen Bereichen, in denen Sie Ihr Geschäft (und sich selbst) entwickeln wollen, kompetente Unterstützung erhalten.
  • Expertenwissen: Unsere Berater decken Themen ab von Zeit- und Selbstmanagement über Marketing, Onlinemarketing, Vertrieb einschließlich Kaltakquise, Organisation der Buchhaltung, Controlling bis hin zu Steuer- und Rechtsberatung.
  • Qualität: Sie nutzen die Kompetenz unserer Berater, die wir sorgfältig auswählen und mit die meist seit vielen Jahren in der Gründungsberatung arbeiten.

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

Gerne informieren wir Sie über die Ihnen ganz persönlich offenstehenden Fördermöglichkeiten: Nutzen Sie das folgende Kontaktformular. Wir kontaktieren Sie dann gerne!

Seite drucken Seite drucken